Alternative Stadtrundfahrt

Die beiden BVG-Buslinien 100 und 200 ab Bahnhof Zoo werden wohl in jedem Reiseführer als preiswerte und interessante Alternative zu den allgemeinen Stadtrundfahrten empfohlen. Ich habe aber eine andere Lieblingsstrecke: die Buslinie M29. Die Fahrt dauert eine Stunde und geht quer durch Berlin vom feinen Dahlem/Schmargendorf im Westen bis zur Sonnenallee im Osten, die zumindest in Deutschland durch den gleichnamigen Film bekannt ist. Continue reading

Einladende Straßenterrassen am Kurfürstendamm

Der nach der Wende totgesagte Kurfürstendamm ist schon lange wieder in. Und zu einem Ku’damm-Bummel gehört seit jeher ein Besuch in einem Café zum „Leute-Gucken“. Es gibt unzählige einladende Terrassencafés für jeden Geschmack und Geldbeutel, so auch Starbucks. Vermisst werden aber die traditionsreichen Kaffeehäuser wie das berühmte Kranzler und das Café Möhring, in denen sich die legendären Berliner Witwen zu Kaffee und Sahnetorte sowie zum Informationsaustausch trafen. Das Kranzler gibt es noch stark verkleinert und im Möhring mit den Stuckdecken ist jetzt eine der üblichen Modeketten. Aber zum Glück gibt es das Reinhard’s mit der einladenden Terrasse neben dem Kempinski-Stammhaus an der Ecke Fasanenstraße, Nr. 27. Continue reading

Essen in der Markthalle

Die Markthalle IX gehört zu den bis Anfang des vergangenen Jahrhunderts in Berlin noch weit verbreiteten Markthallen, in denen die Stadtbewohner ihren täglichen Bedarf an Brot, Butter und Rüben aus dem Umland deckten. Nachdem das Gros ihrer Mitbauten vor einigen Jahrzehnten entweder abgerissen oder umgenutzt wurde, erfüllt das Kreuzberger Exemplar seine ursprüngliche Funktion lebendiger als zuvor. Die Markthalle IX ist zum Synonym für ambitionierte Küche, ökologische Lebensmittel und Craft-Biere geworden. Donnerstag ist dabei der interessanteste Tag, der „Street Food Thursday“ von 17.00 bis 22.00 Uhr. Leider inzwischen kein Geheimtipp mehr, wird die Halle in diesen paar Stunden zu einer Weltreise durch die Küchen anderer Länder. Continue reading

Lietzensee-Café – Eine Oase mitten in Berlin

Das Café „Stella“ am Nordzipfel des Lietzensees ist selbst vielen Berlinern nicht bekannt. Bei schönem Wetter möchte man Stunden auf der Terrasse verbringen. Früher war es ein zunehmend baufälliges Ausflugslokal, dem heute noch manche Altberliner nachtrauern. Nachdem es jahrelang geschlossen war, hat es ein Italiener übernommen, der das Lokal mit Selbstbedienung sehr flexibel betreibt. Sobald und so lange das Wetter es zulässt, ist geöffnet. Geboten werden Frühstück, diverse Kleinigkeiten zu essen, natürlich Eis und Kaffee und sehr guter Kuchen sowie verschiedene Getränke. Die Preise sind moderat, die Gäste sind gemischt und allgemein von der Art, mit der man sich wohlfühlt. Für einen Platz direkt am Wasser muss man etwas Glück haben, aber unter den Bäumen sitzt es sich auch wunderbar. Continue reading

Berlins beliebteste Flaniermeile

Der Kurfürstendamm – von den Berlinern auch liebevoll „Ku-Damm“ genannt – ist die bekannteste Einkaufs- und Flaniermeile Berlins. Die 3,5 Kilometer lange Prachtstraße mit den breiten Gehwegen erstreckt sich im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf vom Rathenauplatz am westlichen Ende bis zum Breitscheidplatz mit der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am östlichen Ende. Dort geht der beliebte Boulevard in die Tauentzienstraße über, wo sich das legendäre Kaufhaus des Westens, kurz KaDeWe, befindet.

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Entlang der U3 – Der Fehrbelliner Platz

Die U3 – Womit fahren wir hier eigentlich?
Der FIT-Kongress auf dem Campus der Freien Universität Berlin (kurz FU) liegt an der U-Bahnlinie 3, dem dunkelgrünen Strich durch den Südwesten der Stadt, der am Knotenpunkt Nollendorfplatz beginnt und an der Krummen Lanke endet – eine Fahrzeit von nicht mehr als 30 Minuten, damit eine der kürzesten Strecken des Netzes und auch eine der ältesten. Wer weiter in Richtung Zentrum möchte, kann am Nollendorfplatz mit der „Großen Roten“, der U2, weiterfahren, die einen Teil ihrer Strecke oberirdisch zurücklegt und nicht nur deswegen ideal zum Sightseeing ist. Sie verbindet den Westen (vom Olympiastation über das weltbekannte Kaufhaus KADEWE am Wittenbergplatz) mit dem Potsdamer Platz, Alexanderplatz und Prenzlauer Berg entlang der Schönhauser Allee im Osten. Mit einem Tagesticket (mehr zum Nahverkehr in einem separaten Eintrag) der BVG kann man nach Herzenslust umsteigen, und das sollte man auch tun – die Berliner U-Bahnhöfe erzählen Stadtgeschichte auf ihre eigene Weise. Continue reading

Сады мира в районе Берлина Марцан-Хеллерсдорф

Когда в 2011 году я приехала в Берлин на двухнедельный семинар “Культура и искусство”, то в рамках этого образовательного мероприятия я посетила очень много различных достопримечательностей Берлина, начиная со стандартных для всех туристов Бранденбургских ворот и заканчивая менее известными, например, импровизационным театром Шметтерлингс в БюненРауш. Во время семинара у нас был только один свободный день, и после небольшого раздумья я решила пойти в этот день в парк “Сады мира”, хотя поначалу мне показалось, что он очень далеко (не центр, а некий неизвестный мне тогда район Берлина Марцан). И я очень рада, что отправилась именно туда. В настоящий момент я проживаю в Берлине и довольно регулярно хожу в этот парк. И каждый раз я вновь и вновь удивляюсь его красоте. Поэтому я и хочу посоветовать всем посетить “Сады мира”. Continue reading

Die Gärten der Welt in Marzahn-Hellersdorf

Als ich 2011 zu einem zweiwöchigen Weiterbildungsseminar „Kunst und Kultur“ in Berlin war, habe ich im Rahmen dieser Veranstaltung sehr viel von Berlin gesehen: Von den „üblichen Verdächtigen“ wie dem Brandenburger Tor & Co., bis zu den weniger bekannten Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel dem „Improvisationstheater Schmetterlings“ im BühnenRausch. Im Laufe des Seminars hatten wir nur einen Tag zur freien Verfügung und nach ein bisschen Recherche habe ich mich für den Park „Gärten der Welt“ entschieden, obwohl mich die Entfernung zum Park (nicht Mitte, sondern Marzahn) am Anfang abschreckte. Aber der Ausflug hat sich auf jeden Fall gelohnt. Inzwischen wohne ich in Berlin und gehe regelmäßig in den Park. Und ich finde ihn immer wieder schön, weswegen ich Ihnen die „Gärten der Welt“ auch empfehlen möchte. Continue reading