Sehenswert und inspirierend – der Veranstaltungsort in Dahlem

Bald ist es soweit: Der 20. Weltkongress der FIT steht vor der Tür. Allmählich werden die Koffer gepackt und letzte organisatorische Fragen geklärt. Für uns ist es an der Zeit, den Veranstaltungsort des Kongresses genauer unter die Lupe zu nehmen, denn er bietet auch außerhalb des Kongressgebäudes unfassbar viele Möglichkeiten und Anregungen – und das bei jeder Wetterlage. Freuen Sie sich also auf ein paar spannende und entspannende Tage in Berlin-Dahlem! (Durch Anklicken der Titel erhalten Sie weitere Informationen zu den vorgestellten Häusern.) Continue reading

Verstecktes Schätzchen zwischen den Gleisen: Natur-Park Schöneberger Südgelände

Der Insulaner, ein 78 Meter hoher Trümmerberg im Bezirk Schöneberg, ist vor allem wegen der Wilhelm-Foerster-Sternwarte auf dem Gipfel und des Planetariums an seinem Fuß bekannt. In direkter Nachbarschaft gibt es aber noch ein weiteres lohnendes Ausflugsziel: den Natur-Park Schöneberger Südgelände. Continue reading

Multikulturell und international – die Museen in Dahlem

Im Museumszentrum Berlin-Dahlem befinden sich mehrere Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin. Hier sind das Ethnologische Museum, das Museum für Asiatische Kunst und das Museum Europäischer Kulturen untergebracht.

Über diesen Standort hinaus hat Dahlem noch weitere, ausgesprochen interessante Museen zu bieten: Das Alliierten Museum und das Brücke Museum.

Alle hier vorgestellten Museen befinden sich ganz in der Nähe des Henry-Ford-Baus, in dem der 20. Weltkongress der FIT stattfindet. Continue reading

Das Global Stone Projekt im Herzen von Berlin

Im schönen Berliner Tiergarten, ganz im Osten gelegen zwischen Brandenburger Tor, Reichstag, Holocaust-Mahnmal und Potsdamer Platz, liegen im Kreis 5 riesige Steine aus 5 Kontinenten. Sie sind Teil eines alle 5 Kontinente umspannenden Kunstprojekts für globales Bewusstsein und Frieden. Alljährlich am 21. Juni zur Sonnenwende verbinden sich diese bearbeiteten Steine durch Spiegelung des Sonnenlichts mit ihren ebenfalls bearbeiten Schwestersteinen im Land ihrer Herkunft. Gleichzeitig entsteht an diesem Tag zur Kulmination zwischen den Steinen im Tiergarten ein Kreis aus Licht als Symbol einer geeinten Menschheit in Frieden. Der Initiator bittet den Betrachter, durch aktive Imagination die unsichtbaren Linien aus Licht zu verbinden und somit das Kunstwerk als Symbol der geeinten Menschheit zu vollenden. Continue reading

Die Buchstaben Berlins

Buchstaben. Überall nur Buchstaben. Keine Zahlen, keine Satzzeichen, stattdessen nur auffordernde “M”, “O” und “P”. Ein höllisch rot glimmendes “A” von einer Größe, das es einen ausgewachsenen Mann ohne Weiteres erschlagen könnte. Daneben das verschnörkelte und blassere “Z” aus “Zille”. Und die ganz Kleinen gibt es auch. Dazu noch ein paar Fische und grellbunte Pflanzen, die erst im Dunkeln ihre wahre Wirkung entfalten. Treten Sie ruhig näher, meine Damen und Herren!

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Ein Berliner Bär zieht um die Welt

Kennen Sie die Buddy Bären? Bestimmt haben Sie sogar schon mehrere gesehen. Überall stehen sie in Berlin auf zwei Beinen mit emporgestreckten Armen, auf allen vier Tatzen oder auch mal auf dem Kopf.

Ob als Berliner Feuerbär am Feuerwehrmuseum, als schicke Dame vor einer Einkaufspassage, als köstlicher Candy Bear vor dem Alliierten Museum oder in einer Gruppe als moderne Quadriga-Formation – den Buddy Bären sind scheinbar keine kreativen Grenzen gesetzt. Aber welche Idee steckt hinter den bunten Straßenstars Berlins?

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Das Tieranatomische Theater

Carl Gotthard Langhans? Sagt Ihnen nichts? Architekt eines weltberühmten Bauwerks? Nie gehört? Langhans verantwortete das Brandenburger Tor – und baute zeitgleich mit Berlins Wahrzeichen nicht so weit entfernt an einem weiteren Kleinod, der Tieranatomie auf dem Gelände des Charité-Krankenhauses. Im Rund des auch “Trichinentempel” genannten Baus wurden vor 200 Jahren erstmals Tierkadaver vor angehenden Veterinären seziert, damit diese nicht nur mit dem Erscheinungsbild des Fadenwurms, sondern auch dem Innenleben von Pferd, Kuh und Ziege im Allgemeinen Bekanntschaft schließen konnten. Zu dem Zweck übrigens, wie wohl im militaristischen Preußen nicht anders zu erwarten, um die Gesundheit der Rösser für die Kavallerie zu erhalten.

Nachdem das Paradebeispiel der klassizistischen Architektur in Deutschland viele Jahre leer stand und keine richtige Nutzung hatte, wurde es vor zwei Jahren liebevoll zurück in den alten Glanz versetzt. Die Dokumentation dazu im Erdgeschoss sollte man sich nicht entgehen lassen: Continue reading

Potsdam – Schloss und Schlosspark Sanssouci

Bei schönem Wetter unbedingt anschauen:

Potsdam – Schloss und Schlosspark Sanssouci

Gerade komme ich von einem ausgedehnten Spaziergang durch die Schlösserlandschaft des Parks Sanssouci zurück und war wiederholt beeindruckt und begeistert. Der herrliche Park besteht nicht nur aus dem Schloss (Sommersitz Friedrichs des Großen), sondern bietet verschiedene weitere kleine Bauten, die sich bei einem Bummel durch den Park sozusagen häppchenweise entspannt erschließen lassen. Sie sind gerade groß genug, um die Kunstinteressierten unter uns mit ihrer barocken Pracht in den Bann zu ziehen, ohne durch Masse zu erschlagen. Continue reading

Die schönste Berlinerin

Philip Pikart: Fotografie der Büste der Nofretete im Neuen Museum, Berlin

Als er sie am 06.12.1912 entdeckte, schrieb Ludwig Borchard in sein Tagebuch: „Beschreiben nützt nichts, ansehen.“*

Ich finde, er hat recht: Die Büste der Königin Nofretete, die auch als die „schönste Berlinerin“ bezeichnet wird, ist, so sagt man, der Publikumsliebling aller Berlin-Besucher. Im Neuen Museum auf der Museumsinsel ist für sie ein eigener Saal reserviert. In der Südkuppel gegenüber befindet sich die Statue des Sonnengottes Helios.

Das Neue Museum ist überhaupt einen Besuch wert. Im zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, wurde es unter der Leitung des Stararchitekten David Chipperfield aufwändig restauriert und ist seit Oktober 2009 wieder für Besucher geöffnet. http://www.neues-museum.de

Tipp: Buchen Sie vor Ihrem Besuch ein Online-Ticket, das erspart lange Wartezeiten.

*http://astrodoc.net/andere/berlinaegmus4a.htm, Zugriff am 15.09.2013

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Text: Dörte Stielow
Foto: Philip Pikart