Berliner Unterwelten

Für den Fall, dass es regnerisch oder auch zu heiß ist, gibt es in Berlin etwas höchst Interessantes zu besichtigen: die Berliner Unterwelten. Nein, gemeint ist nicht die Kanalisation, sondern es geht um unterirdische Bauwerke in der Stadt. Organisator ist der gemeinnützige eingetragene Verein Berliner Unterwelten, eine Gesellschaft zur Erforschung und Dokumentation unterirdischer Bauten. Den Verein gibt es seit 1997, und er erforscht, dokumentiert und erhält unterirdische Anlagen in Berlin und geht auch der Frage nach, wie sich Ende des 12. Jahrhunderts aus zwei kleinen Kaufmannssiedlungen die größte deutsche Metropole entwickeln konnte. Dem Verein ist es ein Herzensanliegen, geschichtsträchtige Bauwerke zu erhalten und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Continue reading

Entlang der U3 – Der Fehrbelliner Platz

Die U3 – Womit fahren wir hier eigentlich?
Der FIT-Kongress auf dem Campus der Freien Universität Berlin (kurz FU) liegt an der U-Bahnlinie 3, dem dunkelgrünen Strich durch den Südwesten der Stadt, der am Knotenpunkt Nollendorfplatz beginnt und an der Krummen Lanke endet – eine Fahrzeit von nicht mehr als 30 Minuten, damit eine der kürzesten Strecken des Netzes und auch eine der ältesten. Wer weiter in Richtung Zentrum möchte, kann am Nollendorfplatz mit der „Großen Roten“, der U2, weiterfahren, die einen Teil ihrer Strecke oberirdisch zurücklegt und nicht nur deswegen ideal zum Sightseeing ist. Sie verbindet den Westen (vom Olympiastation über das weltbekannte Kaufhaus KADEWE am Wittenbergplatz) mit dem Potsdamer Platz, Alexanderplatz und Prenzlauer Berg entlang der Schönhauser Allee im Osten. Mit einem Tagesticket (mehr zum Nahverkehr in einem separaten Eintrag) der BVG kann man nach Herzenslust umsteigen, und das sollte man auch tun – die Berliner U-Bahnhöfe erzählen Stadtgeschichte auf ihre eigene Weise. Continue reading